Hallo, ihr Lieben!

Was sich zunächst ein wenig nach „Firmenfeier“ anhören mag, war vielmehr ein kleines Event für die ganze Familie. Um 11 Uhr öffneten sich die Tore des Stadtwerke Firmengeländes an der Lauswart für alle, die Lust auf ein buntes Bühnenprogramm, leckeres Essen und die ein oder andere Attraktion hatten.

125_Jahre_Stadtwerke_Duesseldorf

Spaß am Werk – unser großes Familienfest / Volker RosinLive

Schon um 11.30 Uhr wurde es voll vor der Bühne. Hier eröffnete Volker Rosin das Programm und bot eine bunt-gemischte Show aus seinen Klassikern und seinem neuen Album „Volle Kraft voraus!“. Vor allem die Kids kamen hierbei voll auf ihre Kosten. 50 Minuten lang wurde mit textsicheren Eltern und Ihrem Nachwuchs gehopst, gesungen und getanzt. Da konnte auch der aufkommende Regen nicht die gute Laune verderben. Ein weiterer positiver Faktor: dadurch, dass das Gelände vor der Bühne großzügig geschnitten war, traten sich weder Eltern noch Kiddies auf die Füße. Nach der Show nahm Rosin sich noch die Zeit, Autogramme zu geben und sich mit den kleinen Fans fotografieren zu lassen.

Die Startbedingungen für die „Physikantenshow“ waren insofern also schwer, als dass 90% der Kids zu Rosin ströhmten und es plötzlich vor der Bühne vergleichsweise leer wurde. Ein paar Experimente hier, ein paar Witze da schafften es jedoch, dass sich der Platz wieder füllte. Nach und nach gesellten sich auch die mit Autogrammen versorgten Kids in die Masse zurück.

Gegen 13.15 Uhr wurde es musikalisch. Die Düsseldorfer Rheinstars packten alles aus, was in den letzten 50 Jahren in den Charts Rang und Namen hatte. Von „Cotton Eye Joe“ über „Thank you for the music“ bis hin zu einem Medley aus „Tanz der Vampire“ war alles dabei. Die Mädels und Jungs performten, warfen sich durch die Luft und hatten sichtlich Spaß an ihrem Auftritt. Das Publikum honorierte diesen mit „Zugabe“-Rufen.

Spaß am Werk - unser großes Familienfest

Spaß am Werk – unser großes Familienfest / Knacki Deuser Live

Am Nachmittag eroberten Knacki Deuser, Cosmo Klein und die Band Glasperlenspiel die Bühne. Heute wurde also in kultureller Hinsicht wirklich für jeden etwas geboten. Deuser bewies in diesem Zusammenhang einmal mehr, dass sich Stehen im Regen und Comedy nicht ausschließen. Auch in einer eher ungemütlichen Atmosphäre hatte er die Lacher stets auf seiner Seite.

Wer sich von dem Programm auf der Bühne lösen konnte, hatte die Möglichkeit, sich durch eine kleine Zeitreise durch die Geschichte der Stromversorgung zu wagen. In einem Zelt konnten entsprechende Modelle begutachtet und an verschiedenen Stationen mitgearbeitet werden. Auf der Suche nach noch mehr Action hat es uns an einen Überschlagssimulator verschlagen. Hier konnten sich die Besucher in einem gewöhnlichen Auto anschnallen und dann einer kleinen „Unfallübung“ unterziehen. Wir haben hier unter anderem erfahren, dass es „unfuckingfassbar“ schwer ist, aus einem Auto, das auf dem Dach liegt, auszusteigen. Das Ganze wird dann wohl unter „Erfahrung“ verbucht und kommt hoffentlich nie wirklich zum Einsatz.

Essenstechnisch gab es auf dem Sommerfest das, was es eben auf einem Sommerfest gibt. Würstchen, Pommes, Bratfisch. Absolut ausreichend also, um nicht zu verhungern. Auch die Preise waren durchaus human. Wir haben für eine große Currywurst, eine große Pommes und ein Frikadellenbrötchen 8,50 EUR gezahlt. Karussellfahrten, Schiffschaukel und Co. waren übrigens gratis.

Das Sommerfest der Stadtwerke war ein voller Erfolg. Trotz des zeitweise ungemütlichen Wetters, dem „flüssigen Sonnenschein“, hatten alle Besucher sichtlich Spaß. Zudem sorgten Shuttlebusse dafür, dass wir wieder sicher nach Hause bzw. zur nächstgelegenen Straßenbahnhaltestelle kamen.

Danke. Es war toll.

Liebst,

Conny

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