Ralf Schmitz – „Schmitzeljagd“ in rasanter Geschwindigkeit

Ralf Schnitz mit Schmitzeljagd in Düsseldorf/ Copyright: niveau-klatsch.com
Ralf Schnitz mit Schmitzeljagd in Düsseldorf/ Copyright: niveau-klatsch.com

Vor einigen Tagen haben wir uns das aktuelle Programm von Ralf Schmitz in Düsseldorf angeschaut. Wer den Comedian kennt, weiß, dass es hier nicht nur witzig, sondern auch schnell zugeht. Die Zuschauer wurden nicht enttäuscht. Schmitz spulte in rasender Geschwindigkeit und dennoch mit viel Liebe zum Detail ein Programm ab, für das andere sicherlich eine Stunde länger gebraucht hätten.

Stimmen, Dialekte und viel Persönliches

Ralf Schmitz gehört sicherlich zu den Künstlern, die bekannt für ihre Stimmgewandtheit sind. Und tatsächlich: egal, ob Bülent Ceylan, Paul Panzer oder Johannes König – es scheint kaum einen Kollegen zu geben, den Schmitz nicht imitieren kann. Und exakt hier liegt sicherlich auch das Geheimnis des Programms: in der Fähigkeit, in andere Rollen zu schlüpfen und sich gleichzeitig nicht selbst zu verlieren.

So erzählt uns Schmitz über circa zwei Stunden von seiner Ma, seiner Katze und seiner Ex-Freundin – ohne dabei (Gott sei’s gedankt) wie Mario Barth zu klingen, den er übrigens auch super imitieren kann.

Ralf Schnitz mit Schmitzeljagd in Düsseldorf/ Copyright: niveau-klatsch.com
Ralf Schnitz mit Schmitzeljagd in Düsseldorf/ Copyright: niveau-klatsch.com

Impro für mutige Zuschauer

Im Laufe des Abends durfte auch der ein oder andere Zuschauer die Bühne der Mitsubishi Halle betreten. Wohl fühlten sich dabei eigentlich alle. Immerhin wurden die größeren Impro-Teile vom Künstler selbst übernommen. Schmitz jonglierte mit Dialekten, hopste, improvisierte und bewies, dass das berühmte „Witzig-Sein aus dem Stehgreif“ tatsächlich machbar ist.

Fazit: ein gelungener Abend für Fans der klassischen Comedy

Wer sich für schnelle Gags begeistern kann, in deren Zusammenhang der Witz und nicht das Bloßstellen einzelner Personen im Fokus steht, dürfte sich bei Ralf Schmitz wohlfühlen. Der Künstler polarisiert nicht, sondern bleibt seinem Konzept treu. Statt um politische Inhalte, wie zum Beispiel beim Kabarett, geht es hier um klassische Alltagssituationen, die manchmal realistisch, manchmal überspitzt dargestellt werden. Kurz: eine Show, in der sich auch Teenager und nicht nur deren Eltern, die den Künstler sicherlich noch aus „Die dreisten Drei“ kennen, wohlgefühlt haben.

 

Liebst,

Conny

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