Hallo, ihr Lieben!

Am Freitagabend wurde in der Mitsubishi Halle in Düsseldorf der Felix, die Auszeichnung für NRWs Sportler des Jahres 2017 vergeben. In den beiden besonders gefragten Kategorien „Sportlerin des Jahres“ und „Sportler des Jahres“ wurden Sprinterin Gina Lückenkemper und Kanu-Weltmeister Max Rendschmidt geehrt. Der Felix für die „Mannschaft des Jahres“ ging an den Deutschlandachter.

Zu verdanken hatten sie -und auch die anderen Preisträger diese Auszeichnung über 100.000 Menschen, die Ihre Stimme in einem Online-Voting abgegeben hatten.

Beeindruckende Leistungen

Wer sich in der Riege der Preisträger des Abends umschaut, merkt schnell, auf welchem sportlichen Niveau hier gearbeitet wird. So war es Gina Lückenkemper, die es im Rahmen der Leichtathletik-WM 2017 schaffte, die 100 Meter unter elf Sekunden zu laufen. Für den Deutschlandachter war es bereits der sechste Felix in der Kategorie. Platz 2 belegte die Damenstaffel im Modernen Fünfkampf, Platz 3 ging an Deutschen Dressurreiter.

Weiterhin freute sich Leon Goretzka über den Felix in der Kategorie „Fußball“.

Doch auch in Zukunft soll es erfolgreich und gefördert für NRWs Sportler weitergehen. So betonte LSB-Präsident Walter Schneeloch, wie wichtig es unter anderem sei, eine noch gezieltere Trainerförderung im Leistungssport einzuplanen.

Unterstützung seitens des Düsseldorfer Rathauses dürfte nicht fehlen. OB Geisel war am Freitag auch zu Gast und erinnerte sich gern an die Erlebnisse der Tour de France, freut sich jedoch auch auf die kommenden sportlichen Ereignisse der Stadt im Jahre 2018.

Johann König lockert die Stimmung nach dem Hauptgang

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Der Abend wurde später, das Essen war vorzüglich. Zuhause hätten wir uns jetzt auf die Couch gelegt und wären eingeschlummert. Höchste Zeit also, für einen kleinen Wachrüttler, bevor die letzten Preise vergeben wurden.

Comedian Johann König wurde hier die Aufgabe zuteil, im Endspurt für ein wenig Stimmung zu sorgen… und es gelang. In seiner bekannt schüchternen, heisernen Art hatte er das Publikum schon nach wenigen Minuten auf seiner Seite. Auf der Bühne, und später auch im Interview, erzählte er uns von seinem 19 Semester langen Sportstudium. Verblüffend: ja, auch „in echt“ waren es wirklich sage und schreibe 19 (!) Semester für den Mann aus Soest. „Irgendwann musste ich mich entscheiden, womit ich meine Brötchen verdienen möchte.“ erzählt er uns lächelnd. Bekanntermaßen fiel die Wahl auf seine Gedichte, die mich immer wieder an Heinz Ehrhardt erinnern und die ich wahrscheinlich deswegen so liebe.

„Ich bin Sportler, ich komme aus NRW, daher interessiert es mich immer, wer hier einen Preis überreicht bekommt.“ sagt er, „Ich finde es schön, dass die Sportarten, die nicht im Fernsehen erscheinen, hier eine Plattform bekommen. Früher wollte ich Sportler werden, und habe gedacht, dass man davon nicht leben könne. Dann habe ich Gedichte geschrieben und gedacht: „Davon kann man nicht leben!“ (lacht).“

Doch wie kam Johann König eigentlich final vom Sport zum Gedicht? „Ich hatte die letzte mündliche Prüfung des Hauptstudiums, und ich hatte gerade mit „ausreichend“ bestanden.“ sagt er, „Die Prüfer fragten mich, ob ich nervös wäre. Klar war ich nervös. Ich habe ihnen erzählt, dass ich am selben Tag einen Auftritt bei Harald Schmidt habe und abgeholt werde. – Ich wollte zunächst unbedingt beides. Also, fertig studieren und „diesen Quatsch“ machen. Aber ich habe an diesem Tag gemerkt, dass beides nicht geht. Das war der entscheidende Moment.“

Dennoch ist die Aufregung von damals sicherlich für jedermann verständlich. Umso schöner, dass König bodenständig geblieben ist. „Ich bin zu meinen Auftritten zu „Nightwash“ immer mit dem Rad gefahren. Aufeinmal wurde ich abgeholt. Mit einer Limousine. Harald Schmidt hatte ein Riesenpublikum. Das war alles sehr aufregend. Es war einer meiner ersten Fernsehauftritte.“

Und wie geht es 2018 bei ihm weiter? König hat große Pläne: „Ich habe jetzt -was Auftritte angeht- acht Monate frei. Ich möchte in dieser Zeit einen Roman schreiben und Französisch lernen. Dann mache ich noch einen Motorsägenschein und sammle Pilze.“ lächelt er, „Wir haben ein Häuschen im Wald. Dort wachsen so viele Pilze und ich weiß nie, welche das sind und ob man sie essen kann. Das möchte ich lernen. Mein neues Programm heißt dann „Jubel, Trubel, Heiserkeit“. Die erste Vorpremiere ist im September.“

Der Abend klang mit einer gemütlichen, und dennoch ausgelassenen, After-Show Party aus, an die vor allem die Preisträger sicherlich noch lange gern zurückdenken werden.

Liebst,
Conny

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