Hallo, ihr Lieben!

gestern und heute war es endlich soweit: das Tattoo Ink Festival öffnete seine Pforten in der Red Box in Mönchengladbach. Viele Gepiekste (und solche, die es werden wollten) machten sich auf den Weg.

Und: auch wenn es sich um eine etwas kleinere Convention ihrer Art handelte, war das besondere Flair, das die Tattooszene mit sich bringt, absolut greifbar. Unter anderem war nicht Wesley Paixao von Livin‘ Art aus Düsseldorf, sondern auch die Jungs und Mädels von Tintenküche aus Wuppertal am Start. Bei mehr als 100 Artists musste am Wochende sicherlich niemand ungepiekst oder uninspiriert wieder nach Hause fahren.

Eine Messe für bunte Menschen

Auch wenn sich sicherlich der ein oder andere mit komplett ungeinkter Haut nach Mönchengladbach verirrte, lag der Fokus bei vielen Besuchern klar darauf, sich nicht nur inspirieren zu lassen, sondern auch darauf, moch ein wenig bunter zu werden. Neben Mandalas und bekannten Filmfiguren waren es auch immer wieder die Superhelden der Avengers, die uns von Beinen, Oberarmen und Co. entgegenblitzten.

Doch auch die Fans von Klassikern wie Oldschool und Watercolor kamen auf ihre Kosten. Eigentlich galt es nur, einen freien Tätowierer zu finden, der die kleinen und großen Wünsche noch vor Ort (oder zu einem späteren Zeitpunkt im Studio) erfüllen konnte.

Besonders nett: um zu gewährleisten, dass der Kreislauf beim Pieksen wenn möglich immer im gesunden Bereich blieb, standen unter anderem Lutscher und Traubenzucker zur Verfügung.

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Das Tattoo Ink Festival und sein Rahmenprogramm

Keine Lust auf bunte Schmerzen (oder zumindest das ein oder andere Ziepen)? Kein Problem! Auf der Bühne konnten sich alle, die gerade nicht „bearbeitet“ wurden, vom Rahmenprogramm bespaßen lassen. Egal, ob Musik oder Contest: die Shows sorgten für eine tolle Abwechslung und zeigten einmal mehr, wie vielseitig die Szene mittlerweile geworden ist.

Fazit

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Tattoo-Ink Festival 2019/ (c) niveau-klatsch.com

Der Besuch auf dem Tattoo Ink Festival in Mönchengladbach lohnte sich vor allem für passionierte Tattoofans, die sich über neue Motive, Trends und Künstler informieren wollten. Wer bisher noch keine Nadel unter der Haut gespürt hat, dürfte sich vielleicht ein wenig alleingelassen gefühlt haben, da sich die Artists (verständlicherweise) auf ihre Arbeit konzentrieren mussten. Die Stände an denen genug Personal da war, um gleichzeitig auch Fragen zu beantworten, stellten hier eine willkommene Abwechslung dar.

Für die kommende Veranstaltung würden wir uns gegebenenfalls ein ausgiebigeres Bühnenprogramm und mehr Künstler wünschen. Doch wie gesagt: wer ohnehin schon wusste, dass er weniger zum Flanieren und mehr zum Pieksen nach Mönchengladbach kommen würde, dürfte hier eine tolle Messe gefunden haben.

Liebst,

Conny