Zu Beginn muss ich sagen, dass ich so etwas wie Tough Mudder noch nie in meinem Leben gemacht habe. Auch habe ich, entgegen meiner Vorsätze, für dieses Event kaum trainiert. Am Morgen war mir noch etwas mulmig. Ich hatte keine richtige Vorstellung von dem, was auf mich zukommen sollte.

18 km Strecke, 1900 Höhenmeter und 24 Hindernisse – schon eine Herausforderung!

Selbst vor dem Lauf war die Stimmung bereits mega. Zu Beginn haben wir uns alle zusammen warm gemacht. Kurz darauf ging es dann an den Start und alle Mudder-Teilnehmer haben zusammen den Mudder-Schwur gesprochen.

Während des Laufens sollte ich noch merken, dass das Gelöbnis mehr als nur Programm war. Mit tosender Musik ging es dann los auf die Strecke!

Beim Countdown war ich ziemlich aufgeregt und auch sehr nervös. Diese Gedanken sind jedoch nach dem ersten Hindernis direkt verflogen, da man sofort gemerkt hat, wie sehr alle zusammenhalten… auch außerhalb unserer Läufergruppe. Wenn man gestolpert ist, hatte man sofort vier Menschen um sich herum, die einem die Hand gereicht haben. Trotz der Schwierigkeit des Laufes hatten wir alle eine große Menge Spaß.

Die krasseste Erfahrung beim Lauf war ohne jeglichen Zweifel für mich das Hindernis mit dem Namen „Arctic Enema“. Der Kälte-Schock beim Eintauchen war bei den 4 Grad (!) Wassertemperatur zu erwarten, jedoch hätte ich nie gedacht, dass der Körper sich gegen jegliche Bewegung so stark wehren kann. In dem Moment galt nur: Augen zu und durch!!!!

Als Fazit kann man nur sagen, dass sich alles gelohnt hat und ich ohne zu zögern mich gerne für den nächsten Tough-Mudder anmelden würde.

Liebe Grüsse,

Max („Haihappen“)