Hallo, ihr Lieben!
Auf der nun schon bildlich untermalten und textlich umjubelten Weltpremiere zu „Mara und der Feuerbringer“ hatte unser lieber Dennis die Möglichkeit, ein paar Worte mit einigen der anwesenden Gäste zu wechseln.

Was er mit Hella von Sinnen, Christoph Maria Herbst, Lilian Prent, Tommy Krappweis und Thomas Lindner von der Band Schandmaul zu besprechen hatte, lest ihr in unserem Interview-Mix aus unseren Fragen und Antworten und allgemeinen O-Tönen vom Roten Teppich!
Liebst,
Conny

Wie entstand dein Interesse an dem Film „Mara und der Feuerbringer“?
Hella v. Sinnen: „Ich bin mit Tommy Krappweis befreundet. Er hat bei Hella und Dirk Regie geführt, also bin ich natürlich dabei.“

Wie ist es für dich heute hier zu sein?
Hella v. Sinnen: „Das ist sehr schön. Wenn ich noch die Stunde länger hätte, die man mir heute Nacht geklaut hat, wäre mein Biorhythmus noch fitter. Ich freue mich, dass hier viele Leute verkleidet sind, das ist sehr süß. Ich mag das gerne, ich gehe auch gerne auf Star Wars-Conventions oder Hobbit-Conventions. Ich mag das, wie Leute der Realität entfliehen und sich mit Kreativität verkleiden.“

Stehst du auf Fantasy-Filme im Allgemeinen?
Hella v. Sinnen: „Ja, ich habe Freude an Fantasy. Ich lese ja auch sehr viele Comics. Ich bin eigentlich auch ein großer Science Fiction-Fan.“

Was erwartest du dir von dem Film?
Hella v. Sinnen: „Ich bin sehr gespannt. Tommy hat ja drei „Mara“-Bücher geschrieben und ich hoffe, dass ich im zweiten Teil einen Baum spielen darf.“

Premiere_Mara_und_der_Feuerbringer141__DSC0153Wie kam es zur Zusammenarbeit mit Tommy Krappweis? Kanntet ihr euch bereits vorher?
Thomas Lindner (Band: Schandmaul): „Wir kannten seine Bücher. Die Zusammenarbeit entwickelte sich dann tatsächlich über eine Anfrage, weil Musik für eine spezielle Szene gebraucht wurde. Da wir beide in München sind, hat er uns gefragt.“

„Inwiefern war die Zusammenarbeit besonders?
Thomas Lindner: „Definitv, gerade, weil der Tommy genauso wie wir tickt. Das passte einfach wie der Arsch auf Eimer.“

„Das bedeutet, dass ihr auch für zukünftige Zusammenarbeiten bereit seid?“
Thomas: Lindner: „Auf jeden Fall.“

Premiere_Mara_und_der_Feuerbringer210__DSC0222„Kannst du uns einmal kurz deine Rolle vorstellen?“
Christoph Maria Herbst: „Ja gerne! Ich spiele den Halbgott Loki in dem Film „Mara und der Feuerbringer“ von Tommy Krappweis.“

„Wie viel Spaß machte die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tommy Krappweis?“
Christoph Maria Herbst: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, zumal wir quasi alte Bekannte sind, weil ich vor vielen Jahren schon einmal die Freude hatte, mit Tommy zusammen für „Bernd das Brot“ zu drehen. Da haben wir -glaube ich- schon ein bisschen Gefallen aneinander gefunden. Zumindest „Bernd das Brot“ und ich,… aber ich glaube auch ein bisschen Tommy Krappweis. Wenn ich dem Glauben schenken darf, was er sagt, dann hat er beim Schreiben des Drehbuchs und bei Loki wohl an mich gedacht. Ein zweifelhaftes Kompliment, weil Loki sehr selbstverliebt und hinterhältig ist, aber das kann ich dem Kollegen noch absehen.“

Was erwartest du dir von dem heutigen Nachmittag?
Christoph Maria Herbst: „Viel Spaß und gute Unterhaltung, das Kino ist auch brechend voll. Wir sollten so langsam auch loslegen, weil die Fans schon sehr lange warten.“

Premiere_Mara_und_der_Feuerbringer166__DSC0178„Du hast die drei Romane geschrieben und Regie bei dem Film Mara und der Feuerbringer geführt. Wie sehr hast du dich auf den heutigen Tag gefreut?“
Tommy Krappweis: „Also, … da hier 350 Leute in Gewandung sind, von denen ich sehr viele persönlich kenne, beispielsweise von der RingCon, der HobbitCon oder von Mittelaltermärkten, bin ich gar nicht mehr aufgeregt. Ich fühle mich einfach, als wäre ich unter Freunden. Was heißt „als“? Das bin ich tatsächlich. Deswegen kann heute eigentlich nichts mehr schief gehen. Schief gehen kann es am 2. April, wenn der Film startet (lacht). Das ist die eigentliche „Quest“, wenn man im Rollenspiel-Slang bleiben möchte.“

Sieht man dich auch auf der Hobbit-Con nächste Woche?
Tommy Krappweis: „Ja, ich komme auf jeden Fall vorbei. Ich muss auf jeden Fall kommen. Allein, um einfach da zu sein und ein paar Leute zu umarmen, aber ein Panel mache ich dieses Mal nicht.“
Was erwartest du dir von dem heutigen Nachmittag? Glaubst du, dass die Resonanzen gut sein werden?
Tommy Krappweis: „Die Presse-Vorführungen waren super. Auch ein paar Blogger konnten sich schon etwas anschauen und die waren auch extrem begeistert. Da hatte ich schon beim Lesen der SMS Tränen in den Augen. Deswegen habe ich ein ganz gutes Gefühl.“

Du hast dich jetzt sehr viel mit der nordisch-germanischen Mythologie beschäftigt. Wie lange interessierst du dich schon dafür?
Tommy Krappweis: „Ich interessiere mich für dieses spezielle Feld tatsächlich erst, seitdem ich mit den Büchern angefangen habe. Für den generellen Komplex Germanen, Mittelalter und diese ganzen Sachen schon sehr viel länger.“

„Für wen ist der Film deiner Meinung nach am besten geeignet?
Tommy Krappweis: „Ich würde mal sagen: für jeden Zuschauer ab 8 Jahren, weil jeder irgendwie etwas herausziehen kann. Entweder du lernst etwas oder du kannst mit dem Mädchen mitfühlen. Die meisten Leute sagen: „Mir hat dies und jenes gefallen. Besonders der Humor wird an dieser Stelle oft genannt. Aber es ist selten, dass jemand das Gleiche sagt wie der nächste. Jeder kann sich für ein anderes Gebiet besonders begeistern.“

Premiere_Mara_und_der_Feuerbringer195__DSC0207Für dich ist das die erste große Rolle im Kino. Wie sehr hast du dich auf den heutigen Tag gefreut?
Lilian Prent: „Ich war wahnsinnig aufgeregt. Ich habe auch jetzt noch Herzklopfen. Ich habe mich sehr gefreut und ich hoffe, dass jetzt ganz viele Leute kommen und den Film sehen wollen, wenn er nächsten Donnerstag anläuft, damit wir auch den zweiten und dritten Teil drehen dürfen. Ich finde, wir haben etwas Schönes gemacht und jetzt hoffe ich, dass sich genug Leute dafür interessieren.“

Und wie war es für dich, mit diesem Regisseur zusammen zu arbeiten?
Lilian Prent: „Super, Tommy ist ein wundervoller Regisseur, weil er ganz genau weiß, was er möchte. Aber sobald er das hat, lässt er einem genug Platz, sodass man ihm als Schauspieler noch etwas anbieten darf und das ist toll. Es ist schön, dass er so flexibel ist, das ist wundervoll.“

In dem Film geht es ja auch um germanische Mythologie. Hast du dich vorher auch schon dafür interessiert?
Lilian Prent: „Vorher noch nicht, aber trotzdem war mir alles ein Begriff. Vor dem Beginn der Dreharbeiten habe ich mich aber in die Fach-Terminologie etwas eingelesen und dabei gemerkt, dass es super interessant ist.“

Du studierst ja auch zurzeit. Besuchst du dann vielleicht auch eine Vorlesung zu diesem Thema, wenn es dementsprechende Angebote gibt?
Lilian Prent: „Ja, ich habe jetzt auch ein Semester Skandinavistik studiert, weil der Film mein Interesse angeregt hat und ich wollte einfach mehr davon wissen.“

Was glaubst du, für wen der Film am besten geeignet ist?
Lilian Prent: „Ich glaube, der Film ist am besten für Jugendliche geeignet, weil es einfach um einen Helden in diesem Alter geht und nicht um einen Erwachsenen, der schon ein heroisches Übervorbild ist. Es geht einfach um ein normales Mädchen, das auch mal die Welt retten muss,… kann ja auch mal vorkommen (lächelt).“

Bildergalerie der Weltpremiere Mara und der Feuerbringer

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