Never change a running system! Daher haben wir uns am letzten Wochenende, gemeinsam mit unseren Lieblingen aus RTLs „Schwiegertochter gesucht“ mal wieder auf den Weg in Deutschlands größtes Gruselkabinett nach Bottrop gemacht. Wo könnte man besser Halloween feiern? Na, seht ihr!

grusellabyrinth_halloween_2015_082__DSC5327-1Nachdem unser Dennis in einem ominösen Sarg probegelegen, sich von einem Clown hatte einschließen lassen, Ingo, Lutz und Stups Fotos mit ihren Fans gemacht und ich zum x-ten mal die Toilette vor Aufregung aufsucht hatte, war es soweit. Da waren wir wieder. „Im Bann der Finsternis“. Auch wenn wir die Hauptattraktion des Labyrinths schon kannten, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Irgendwie war es auch beruhigend, an der ein oder anderen Stelle zu wissen, wo Monty, der „lustige“ Clown, auf uns wartete oder wann Marie ganz exorzistenlike unter dem Bett hervorgekrochen kam. Trotzdem: dunkel ist dunkel Und „dunkel“ plus „Buh!“ ergibt „Schreck“. So war es auch dieses Mal. Die Erschrecker im Labyrinth gaben ihr Bestes, um uns das Fürchten zu lehren. Untermalt wurde das Ganze von einem beachtlichen Rahmenprogramm mit Live-Musik, einer Schlangenshow und einem Feuerspucker.

Nach 90minütigem vor Clowns davonrennen und panischem Schreien hieß es „Totem“! Bei „Totem“ handelt es sich um die aktuelle Zusatzattraktion des Grusellabyrinths NRW. Eine wirkliche Storyline wie bei „Im Bann der Finsternis“ gibt es nicht. Stattdessen fragt uns ein freundlicher Mitarbeiter, ob wir für einen Euro ein Cape kaufen möchten. „Ne, brauchen wir nicht.“ „Doch, braucht ihr!“ sagte eine pitschnasse Frau neben uns. Ok, wir brauchen Capes.

„Totem“

Ein düsterer Mann holt uns, ganz totengräberlike, ab und erklärt uns, das nun einer bzw. eine voraus gehen müsse. In den Wald. Im Dunkeln. Ja ne, is‘ klar. Zumindest werden meine spontanen Stoßgebete (der Rheinländer betet nur, wenn’s eng wird) erhört und es trifft jemand anderen aus der Gruppe. Der Wald ist ab 16 Jahren freigegeben. Die Szenerie ist gut. Nebelschwaden heben sich über den Bäumen, Schreie von rechts und links. Die Erschrecker, die „Menschenfresser“, leisten ganze Arbeit. Wir empfanden es einzig und allein als störend, dass wir immer wieder den Bierwagen sahen, der mitunter durch die Bäume schimmerte. Einerseits beruhigend, einerseits machte das auch die Stimmung ein wenig kaputt. Und wofür die Capes? Lasst euch gesagt sein: spätestens am Bach werdet ihr nass! Auch wenn ihr es schafft, euch über die Steine zu balancieren… ihr werden von hinten mit kaltem Wasser angespritzt. Das ist nicht nur fies, sondern auch extrem unangenehm. Aber… wer wird sich an Halloween, im Gruselwald und mit so netter Gesellschaft schon über einen kurzen Regenschauer beschweren?

Liebst,

Conny

PS.: Alle Infos zum Grusellabyrinth NRW findet ihr hier!

PPS.: Einen Rückblick auf die vergangene Staffel von „Schwiegertochter gesucht“ könnt ihr euch am 15.11.2015 um 19.05 Uhr auf „dem RTL“ anschauen!

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