Am letzten Wochenende waren wir für euch bei Dortmund Olé unterwegs und haben uns nicht nur die Atzen, sondern auch Mickie Krause, Willi Herren und Jürgen Drews auf die Ohren geben lassen. Während uns die Show weitestgehend wirklich geflasht hat (Pyro und Konfettikanonen) bleibt doch auch ein Nebengeschmack zurück. Wieso, lest ihr hier!

Party ab Einlass!

Pünktlich nach dem Mittagessen wurden die Tore zu „Dortmund Olé“ geöffnet. Das war auch nötig. Immerhin wartete der Veranstalter einmal mehr mit einer bunten Liste an Künstlern auf, die „abgearbeitet“ bzw. „abgetanzt“ werden sollte. Umso verwunderlicher (oder vielleicht auch nicht), dass mir gegen 15 Uhr schon die ersten „Schnapsleichen“ entgegentorkeln, die teilweise von der Security betreut werden, teilweise das Ganze „mit sich allein ausmachen“ wollen.

Mega-Stimmung in den ersten Reihen

Parallel zum Auftritt von Oli P fing es doch tatsächlich an, zu regnen, während der Wendler die Sonne in den Park zurückzuzaubern schien. Die Wetterkapriolen machten den begeisterten Zuschauern jedoch nichts aus. Es wurde getanzt und fröhlich mitgesungen. Oli P singt Robbies „Angels“? Kein Problem! Auch der eingefleischteste Robbie-Fan dürfte dem Ex-GZSZ- Schauspieler dieses Cover verziehen haben,… zumal es wirklich gut war.

Egal, was gesungen wurde, die Front Row war textsicher und warf bei Mickie Krause mit Tangas, beim Wendler mit einem… Schal. Viele hielten wirklich stundenlang ganz vorne durch und warteten teilweise ab dem ersten Act auf den Auftritt von Mia, die die Hütte an diesem Tag abschließen -und abreißen- sollte.

Arbeit für die Security

Trotz der durchaus erstklassigen Qualität der Shows auf der Bühne, bleibt ein Wehrmutstropfen: Alkohol scheint einige Menschen eben dann doch nicht nur lustig, sondern auch aggressiv zu machen. Oder anders: je später die Stunde, umso mehr hatte die Security damit zu tun, sich Rangeleien mitten in der Menge oder im Park selbst entgegenzustellen. Schade. Das Bild von an den Feiernden vorbeirennenden Sicherheitsmitarbeitern und der Mix aus „Hossa! Hossa!“ und „Tatü-Tata!“ überschattete das Event dann schon etwas.

Dennoch bin ich definitiv der Meinung, dass es sich bei den Olé Partys um besuchenswerte Events handelt, deren Erfolg dann zu einem hohen Maße dann eben doch von der Vernunft und dem Alkoholkonsum der Besucher abhängig ist.

Liebst,

Conny