Hallo, ihr Lieben!

Am Wochenende hat es uns mal wieder in den Matsch verschlagen. Wir haben nun zum insgesamt fünften Mal am Tough Mudder in Arnsberg teilgenommen. Der Kurs mit den „meisten Höhenmetern“. Ja, der Hochsauerlandkreis hat schöne Berge… zusammen mit circa 17.000 anderen Muddern haben wir uns diese ein wenig genauer angeschaut. Dabei durften wir einmal mehr feststellen, wie beschwerlich so ein Aufstieg ist.

Ein neues Konzept

Schon beim Blick auf die Streckenkarte wurde klar, dass Tough Mudder -im Vergleich zu den Vorjahren- einiges verändert hat. So liefen die FULL Mudder nicht mehr eine Runde am Stück, sondern zwei Runden á circa neun Kilometer. Eine Neuerung, die nicht bei allen auf Begeisterung stieß. Ich persönlich muss jedoch sagen, dass ich allein die Tatsache mit den zwei Runden nicht wirklich schlimm fand. Wieso? Beide runden überschnitten sich nicht konstant, sondern eben an einigen Stellen. Zudem variierten die Hindernisse teilweise. Oder anders: die wirklich fiesen Dinger hatte sich Tough Mudder für die FULL Teilnehmer aufgehoben. An den Stellen jedoch, an denen sich beide, FULL und HALF, dann trafen, knubbelte es sich leider immer wieder. Besonders ärgerlich natürlich für die, die das Eisbecken (4 Grad kaltes Wasser) verlassen hatten, und dann minutenlang vor Rohren, durch die es hindurchzukriechen galt, warten mussten.

Mit diesen kleineren Abstrichen konnte ich mich jedoch auch mit dem neuen Konzept anfreunden. Die beiden Runden empfand ich nicht als dramatisch, eben WEIL die Hindernisse dann schlussendlich doch variierten.

Die Verpflegung an der Strecke

Die 18 Kilometer-Strecke war mit zwei Verpflegungsstellen ausgestattet. Hier gab es Bananen, Pick Ups (Sponsor) und Wasser. Meiner Meinung nach: ausreichend. Ein Power Riegel wäre mal wieder nice, muss aber sicher auch nicht zwangsläufig sein. Ein kleiner Zuckerschub in Form von Schoki reicht hier sicherlich auch.

Glibbrige Hindernisse und Schlamm „as much as possible“

Das diesjährige Hindernissortiment brachte als alte Klassiker wie den „Electric Eel“ und „Cage Crawl“ mit. Ersteres war wohl das Hindernis, das noch von den meisten umgangen wurde. Wer robbt schon gerne durch Wasser und lässt sich gleichzeitig mit 10.000 Volt „kitzeln“? Dennoch gab es viele Mutige, die sich auch dieser Herausforderung stellten.

Generell brachte der Kurs dieses Mal weniger Wasserhindernisse und -gefühlt- noch mehr Matsch und kälteres Eiswasser. Der Glibberfaktor zeigte sich vor allem an den „Berlin Walls“ und „Hangover“, wo es wirklich schwer wurde, sich allein festzuhalten. Ein Hoch auf die Dame, die meinen Pobbes gestützt hat… ich würde sonst immer noch da oben hängen!

toughmudder_2018_1_arnsberg

Tough Mudder 2018 / Arnsberg

Fazit

Wie immer gibt es auch in diesem Jahr Mudder, die den Tough Mudder „super“ bzw. „nicht gut“ fanden. Die Eindrücke auf der Strecke waren durchaus positiv. Die Läufer hatten Spaß, motivierten sich gegenseitig und freuten sich wie ein Schulkind über Pick Up und Co.. Gleichzeitig machten andere über facebook ihrem Ärger über die beiden Runden Luft. Und was lernen wir daraus? Man kann es nicht jedem Recht machen.

Wir sind immer noch der Meinung, dass der Tough Mudder zu den besten seiner Zunft gehört. Das neue Konzept wurde gut umgesetzt und brachte uns ein weiteres Stirnband ein, welches sicherlich nicht das letzte sein wird.

Liebst,
Conny

Bildeindrücke Tough Mudder 2018/ Arnsberg

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