Hallo, ihr Lieben!

Das Forschungszentrum in Jülich feiert seinen 60.. Grund genug also, die Pforten zu öffnen und den kleinen und großen Besuchern Zutritt zu den „heiligen Hallen“ zu gewähren. Hier konnten wir uns heute beispielsweise über Supercomputer und Elektronenmikroskope informieren und haben uns für euch auf dem Gelände noch weiter umgesehen.

„Normalo meets Wissenschaft“

Zugegeben: einige Stationen beim „Tag der Neugier“ waren für uns ein Buch mit sieben Siegeln. Oftmals setzte das wirkliche Verstehen der Labore und Arbeitsvorgänge Fachkenntnis auf mittlerem Level voraus. Dennoch müssen wir auch gestehen, dass die Wissenschaftler wirklich alles taten, um auch uns Laien die verschiedenen Prozesse verständlich zu erläutern. Wenn es dann doch zu kompliziert wurde, konnten wir unsere Gehirnwindungen mit einem Eis, das mit Hilfe von Stickstoff gekühlt wurde, erfrischen.

Einen der Mittelpunkte der heutigen Veranstaltungen bildete die Seebühne. Hier hatten die Zuschauer nicht nur die Möglichkeit, Live-Experimenten zuzusehen, sondern auch parallel dazu ein kühles Getränk oder ein warmes Mittagessen in Form von Asia-Nudeln oder Pommes zu genießen.

Etwas actionreicher ging es auf der Wiese nebenan zu. Hier zeigte die Hundestaffel, wie im Alltag gegen die „Bösen Jungs“ gearbeitet wurde, während noch ein Stückchen weiter das Angebot „Kinderschminken“ reißenden Absatz fand. Wer hingegen Lust hatte, nicht nur zu schauen, sondern auch zu lernen, konnte sich selbstverständlich auch an der „Forschungsralley“ beteiligen. Diese führte von Station zu Station und wartete mit teilweise kniffligen Fragen auf.

Auch die Werksfeuerwehr gehörte zu den „Hot Spots“ des heutigen Tages. Wann haben Normalsterbliche schoneinmal die Möglichkeit, sich in ein echtes Feuerwehrauto zu setzen oder eine Feuerwehrmannausrüstung anzuziehen? Letztere ist übrigens weitaus schwerer, als wir immer vermutet haben.

Wer sich hingegen über Nachhaltigkeit und Co. informieren wollte, war auf dem „Zukunftscampus“ hervorragend aufgehoben. Hier gab es Gespräche zum Thema „Nachhaltigkeit – globale Ziele lokal umsetzen“. Auch bei heißen Temperaturen wurde diese kleine Vortragsreihe von den Interessierten dankbar angenommen.

Fazit

Das Programm, welches am „Tag der Neugier“ angeboten wurde, war definitiv zu groß, um wirklich alles ausprobieren zu können. Viele Stationen waren einfach so interessant, dass wir hier noch Stunden hätten verbringen können, ohne dass uns langweilig geworden wäre. Dank der tollen Orga hatten die Besucher jedoch die Möglichkeit, sich Ihre liebsten Programmpunkte auszusuchen und diese „abzuarbeiten“. Mit einem übersichtlichen Plan in der Hand, fand hier jeder das, was er suchte.

Liebst,

Conny

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