Hallo, ihr Lieben!
Gerade hat Volker Rosin dafür gesorgt, dass wir mit dem ein oder anderen Ohrwurm ins Deutschland-Spiel gestartet sind. Mehr als zwei Stunden lang beschallte er, unter anderem zusammen mit Kids on Stage, den Tanzkids der Tanzbar Daniela Budde und Pänz en de Bütt den Düsseldorfer Hofgarten.

Doch es ging nicht nur um den „Gorilla mit der Sonnenbrille“ und den „Känguru-Dance“, sondern auch um den guten Zweck. Das Event stand im Zeichen der Volker Rosin Stiftung.

„Der „Untertitel“ der Stiftung lautet „Mit Musik Kindern helfen“.“ erklärt mir der „König der Kinderdisco“. „Die Stiftung unterstützt unter anderem die Durchführung verschiedener Projekte und hilft Kindern aus sozial benachteiligten Familien – auch Kindern, die geistig oder körperlich eingeschränkt sind. Musik ist eine Sprache, die jeder versteht.“

Ich frage ihn, ob er denn wüsste, wie viele Lieder er mittlerweile geschrieben und veröffentlicht hat. Er lacht: „Oh Gott, das weiß ich nicht… ich müsste mal wieder nachzählen.“ Mit Hinblick auf die Tatsache, dass Volker jedoch nicht „nur“ CDs, sondern auch Liederbücher, DVDs und Co. veröffentlicht hat, dürfte hier durchaus einiges zusammenkommen. Die Ideen zu den Texten kommen manchmal zufällig. „Einmal habe ich einen Jungen kennengelernt, der im Rollstuhl gesessen hat. Kurz danach ist „Zum Tanzen braucht man keine Füße“ entstanden. Die Geschichte dieses Jungen hat mich sehr berührt.“ sagt er.

Leuchtende Kinderaugen und ganz viel Musik

Nach und nach wurde der Bereich vor der Bühne im Hofgarten immer voller… und die ersten Kids standen schon nach den ersten Zeilen ganz weit vorne an der Bühne. Doch bis „ihr“ Volker sein Konzert starten konnte, war für ordentlich Vorgruppen-Entertainment gesorgt. So sangen die Kids on Stage, die übrigens unter anderem auch mit Udo Lindenberg auf der Bühne stehen, unter anderem zwei „Bibi und Tina“-Hits (niemand muss an dieser Stelle sagen, dass auch die Muddis im Publikum begeistert mitsangen) und Pänz en de Bütt brachten im Juni ein wenig Karnevalsfeeling in den Hofgarten. Selbst OB Geisel ließ es sich nicht nehmen, zumindest kurz vorbeizuschauen, um mit Volker „Alle Vögel sind schon da“ zu singen und den Künstler für sein Engagement zu loben.

Volker Rosin als „Johannes Heesters“?

Vor Kurzem erklärte Volker Rosin einer größeren Zeitung gegenüber, er wolle der „Johannes Heesters“ der Kinderdisco werden. Hierbei stellt sich uns natürlich die Frage: „Wie lange möchte er auf der Bühne noch weiter seinem „Tanzfieber“ nachgehen?“ Er lacht: „Solange ich es kann und Spaß dabei habe, werde ich es auch machen.“

Und hat er es schonmal erlebt, dass Kinder mit seiner Musik nichts anfangen konnten? „Oh ja, … meine eigenen Kinder waren eigentlich immer meine größten Kritiker. Es konnte schon passieren, dass ich sagte, ich habe einen neuen Song, und sie überhaupt nicht begeistert waren.“

Wir sind uns sehr sicher, dass wir Volker noch laaaange auf der Bühne erleben werden. Ein gesegnetes Alter und eine positive Lebenseinstellung scheinen in seiner Familie zu liegen. Immerhin war sogar seine Mama im Publikum. Und hierbei zeigte sich einmal mehr: Muttis sind stolz auf ihre Kinder. Egal, ob mit 30 oder mit 80. Sein Gruß von der Bühne? „Mama, ich liebe dich!“

… und Volker sei dir sicher: da kam heute ganz viel Liebe auf die Bühne zurück. Von allen. Danke!

Bildeindrücke vom Open Air zu Gunsten der Volker Rosin Stiftung

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