Es gibt nicht viele Shows, die sowohl bei Jung, als auch Alt beliebt sind. Das bekannte Pferde-Spektakel Apassionata bildet die Ausnahme von der Regel, denn Kinder und Erwachsene verlassen gleichermaßen beeindruckt, sowie verzaubert den Saal. Wir hatten die Möglichkeit, einer Pressekonferenz beizuwohnen, die von Daphne de Visser, Stephanie Kant und Stefan Löcher, dem Geschäftsführer der Lanxess Arena abgehalten wurde. Daphne de Visser gehört bereits seit Jahren zur Stamm-Besetzung der Apassionata-Shows, Stephanie Kant vertritt die Apassionata GmbH hingegen als PR-Managerin.

Die aktuelle Europa-Tour „Im Bann des Spiegels“ macht auch in der Kölner Lanxess Arena (am 15. und 16. April) halt. Gerade die sogenannten „Shire Horses“, die größte Pferde-Rasse der Welt, stellen eine Besonderheit dar. Für ein paar Fotos stand sogar vor Ort das Pferd Sam bereit. Allein dieses Shire Horse wirkte schon äußerst beeindruckend, da ist es ansatzweise vorstellbar, wie die Pferde gemeinsam in der Show das Publikum in ihren Bann ziehen.

Bereits 13 Jahre lang ist Apassionata mittlerweile laut Stephanie Kant unterwegs, zum zwölften Mal werden die Shows in der Lanxess Arena in Köln abgehalten. Beim „Bann des Spiegels“ handelt es sich um eine Art mystisches Märchen, so Kant, welches für die ganze Familie geeignet ist. Dabei begleiten die Zuschauer die beiden Schwestern Amy und Tracey durch ihre Heimat, wo eines Tages ein Gaukler-Wagen auftaucht, der ein Spiegel-Kabinett im Gepäck hat.

Die Spiegel erweisen sich schon bald als weit mehr, denn Amy und Tracy können durch die Spiegel in eine neue Welt eintauchen. Amy sieht sich jedoch nach kurzer Zeit in einem dunklen Spiegel gefangen, da der Spiegel eine Scherbe verloren hat. An Tracey liegt es nun, dieses herausgebrochene Spiegelstück zu finden und somit ihre Schwester zu befreien. Dabei trifft Tracey zwar des Öfteren auf fiese Halunken, doch lustige und nette Figuren kreuzen ebenfalls ihren Weg. Wie das Ganze letztendlich ausgeht, müssen die Zuschauer selbst herausfinden.

Doch auf welche Art und Weise unterscheidet sich Apassionata nun von einer „normalen“ Pferde-Show? Diesbezüglich geht Stephanie Kant vor allem auf die Zuschauerstimmen ein. Gerade die Licht-Effekte werden gelobt, gleiches gilt für die akrobatischen Künstler, die neben den Pferden die Bühne betreten. Um die besonderen Kostüme kümmert sich hingegen Heike Hartmann, eine Kostümbildnerin aus Berlin. Besonders stolz ist Kant natürlich auf ihre größten Stars: die Pferde und die Reiter.

Ebenfalls besonders ist der italienische Reiter Alex Giona aus Italien. Jener betritt mit insgesamt acht Schimmeln die Bühne und lenkt die Tiere während seiner Freiheitsdressur nur mit seiner Stimme und Körpersprache. Die österreichische Reiterin Kerstin Brein liefert hingegen mit ihren Welsh Ponys eine bezaubernde Nummer ab, wobei es sich hierbei eher um eine lustige und vor allem niedliche Freiheitsdressur handelt.

Die Western-Reiterin Nina Will zeigt dem Publikum mit ihrem Pferd Jewel, wie schnell und präzise sie durch die Halle rauschen kann und dabei nicht gerade wenig Staub aufwirbelt. Das Programm kommt also sehr unterschiedlich daher und hat für jeden Geschmack etwas in petto.

Daphne de Visser tritt mit ihren beiden Shire Horses Sam und Jos auf. Sie geht vor allem auf die Kostümierungen ein, denn es kommen beispielsweise Drachen- oder Geisha-Kostüme zum Einsatz, wodurch sich eine besondere Farbenpracht ergäbe. Die Show lebe vor allem von dem Zusammenspiel, welches zwischen Reiter und Pferd stattfindet. Allerdings dauere es bei den Shire Horses etwa acht Wochen, bis sich der Ablauf einer Choreografie gefestigt hätte, eine komplett neue Lektion brauche dagegen ein halbes Jahr.

Insgesamt 50 Pferde sind dabei und selbst ein Esel lässt sich hier und da auf der Bühne blicken. Auf die Frage hin, ob sich die Show auch an aktuellen Trends und zeitgenössischen Einflüssen orientiert, antwortete Stephanie Kant, dass die traditionelle Reiterei durch moderne Einflüsse dargestellt werden soll. So nutzen die beiden Reiter der Equipe Sebastián Fernández aus Granada ganz besondere „Garrocha“-Stäbe, die an gewisse Lichtschwerter erinnern. Die Kostümierungen seien eher an die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ angelehnt.

Wer nun Lust auf die Apassionata-Show bekommen hat, kann sich nach wie vor Karten für die Shows in Köln sichern. In Bezug auf die Preise kann sich die Apassionata-Show übrigens sehen lassen. Je nach Preis-Kategorie bezahlt ihr zwischen 28 und 65 Euro. Tickets erhaltet ihr über die offizielle Seite von Apassionata.

http://www.apassionata.com/im-bann-des-spiegels/tour-tickets/

Wir wünschen euch mit der magischen Pferde-Show ganz viel Spaß.

Lasst euch verzaubern,

Dennis