Das Juicy Beats 2017- `ne ordentliche Ladung Hip-Hop!

Kann es etwas Schöneres geben als ein Festival-Wochenende? Ja, ein super Festival-Wochenende! Das Juicy Beats Festival hat auch in diesem Jahr nicht enttäuscht.

Nun schon zum 22. Mal lud das Juicy Beats zum fröhlichen Feiern in der idyllischen Atmosphäre des Westfalenparks in Dortmund und auch dieses Jahr sind sie wieder in Scharen gekommen- die Fans der elektronischen und alternativen Pop-Musik! Laut Veranstalter wurden dieses Jahr nicht alle Tickets im Vorfeld verkauft und auch generell sollen es rund 3.000 Feuerwütige weniger gewesen sein als im Vorjahr (50.000 -ausverkauft). Freitag war es daher auch noch recht überschaubar, aber am Samstag war kein Fleckchen Wiese mehr zu sehen und die Schlangen zum Klo wieder gewohnt endlos.  Lag es am doch sehr Hip-Hop- und Rap-lastigen Line-UP oder am wechselhaften Wetterbericht? Wer weiß,… die paar Tropfen können wohl kaum schuld daran sein und auch das Line-Up konnte sich sehen lassen!

Hip-Hop und auch Rap-Fans kamen vor allem bei den Headlinern des Festivals voll auf ihre Kosten. Freitag ging erst Badboy SSIO an den Start und später machte Cro den krönenden Abschluss mit nagelneuer Pandamaske, schwebender Bühne á la Aladin und seinen Megahits zum Mitsingen, inklusive  Gänsehaut und Lichtermeer bei seinem brandneuen Hit „Unendlichkeit“.

Samstag dann voll auf die 12 mit den Krawallschwestern von SXTN, die bewiesen, dass auch Frauen ganz böse Wörter in den Mund nehmen und rappen können. SDP spielten eine abwechslungsreiche Show und zum Schluss schlugen dann Trailerpark, die für ihre derben Texte ohne jedes Tabu bekannt sind, endgültig unter die Gürtellinie.  Parallel feierte „Alle Farben“ ordentlich auf der 2nd Mainstage ab und so musste man sich leider zerreißen, um beide Acts zu sehen. Aber so ist das eben auf Festivals mit gefühlt 300 Bühnen! Den ganzen Tag über legten dutzende DJs auf zahlreichen kleinen Bühnen auf, denn so hat es ursprünglich mal begonnen… 1996 mit ausschließlich elektronischer Musik im kleineren Kreis.

Versöhnlicher und definitiv ganz anders ging es bei „Botticelli Baby“ zu, die Jazz Swing zum Besten gaben… und auch mein persönliches Highlight, die „Mighty Oaks“ konnten nicht oft genug betonen, dass sie sich zwischen den ganzen Rappern ein bisschen verloren fühlten. Das ist eben Juicy Beats, hier treffen krasse Beats auf Schmusesongs und das funktioniert ganz hervorragend.

Was auch immer funktioniert sind natürlich Glitzer und Blumen im Haar. Der Klassiker jeden Festivals war zahlreich anzutreffen, visualisierte aber nochmal die tolle und friedliche Stimmung des Festivalwochenendes. Sonst setzte man auf Altbewährtes und hatte, wie ich finde, auch dieses Jahr wieder Erfolg. Eine wirklich tolle runde Sache!

Tickets für’s nächste Jahr gibt es übrigens auch schon.

Ich würde sagen, wir sehen uns dann im Westfalenpark!

Bis dahin!
Vanessa

Bildeindrücke vom Juciy Beats 2017

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