Curvy Supermodel 2017– wenn Heidi Klum zu Mutter Theresa wird!

Hallo, ihr Lieben!

„Ich bin noch nicht bereit, mich im Bikini zu zeigen!“ Genaugenommen könnte dieser Satz mit „Ja, aber ich will den Bachelor nicht mit 20 anderen Mädchen teilen!“ verwandt sein.

Gestern habe ich mir -einmal mehr- Body Shaming der besonderen Art gegönnt. Und festgestellt, wie human eigentlich „GNTM“ ist. Soll nochmal einer sagen, die Suche nach „Magermodels“ sei menschenverachtend.

Es geht um Leben und Tod… anscheinend…

„Wenn sie das -so und so- macht ist sie Geschichte!“, „Wir müssen Sie dann leider eliminieren…“ – man könnte meinen, bei Curvy Supermodel geht es um mehr als um fünf Minuten Ruhm.

Nicht nur der Druck auf die Tränendrüse erzeugt bei mir den Eindruck, dass die Mädels, die leider keine Runde weiter kommen, in einen Container aus schwarzem Nichts geworfen werden. Ich habe im Fernsehen schon spermatrinkende „Stars“ im Dschungel und nackte Hintern in Datingshows gesehen. Hätte ich damals gewusst, mit wie viel Niveau ist gerade konfrontiert werde, hätte ich einen Akademikerhut aufgesetzt.

Gestern Abend toppte alles, was ich bisher an Erniedrigung im deutschen Fernsehen gesehen habe. Und dennoch: Leute, ihr wusstet, worauf ihr euch einlasst!

Ganz viel „fünününü“

Es wurde mal wieder geheult, „zu wenig gelobt“ und gleichzeitig der Entertainment-Faktor heruntergefahren. Wo bitte ist Roksana? Vermutlich ist sie irgendwann ausgeschieden. Eine Tatsache, die ich bis gestern verdrängt hatte, als ich merkte, dass es dann doch vergleichsweise wenig zu lachen gibt. Sie war mein „Fels in der Brandung“. Wink‘ ans Dschungelcamp! RTL, ich zähle auf euch!

Falls jedenfalls jemand tiefenpsychologische Studien darüber betreiben möchte, welche Auswirkungen es hat, Frauen damit zu drangsalieren, sich zu fünft in einer Limousine innerhalb von 90 Sekunden umziehen zu müssen, sollte sich die Wiederholung ansehen… und vielleicht gleichzeitig einmal überlegen, wie realistisch das Ganze im echten Modelalltag ist. Nein, da hilft auch kein Trösten der „Jurymuddi“ mehr. Bei mir habt ihr verkackt.

Liebst,
Conny

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