Hallo, ihr Lieben!

Wer aktuell mit vergleichsweise offenen Ohren in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, wird oft mit einem ganz bestimmten Thema konfrontiert: der weiterführenden Schule. Denn: aktuell beginnt die Phase der sogenannten Empfehlungsgespräche. Wer sich einen ersten Eindruck von den Schulen in seiner Nähe verschaffen möchte, besucht einen „Tag der offenen Tür“.

Oftmals haben jedoch auch danach noch sowohl Eltern als auch Kinder Fragezeichen im Gesicht. Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich? Und wo fühlt sich der Nachwuchs am wohlsten?

Regelschule, Waldorfschule oder Montessori?

Die Auswahl an Schulen ist – gerade in Großstädten – besonders groß. Neben der Frage „Gymnasium oder Gesamtschule?“ steht hier auch die generelle Art der Schule im Fokus. Manchmal werden die Weichen hierfür schon im Kindergarten gestellt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass es sogar Montessori Kindergärten gibt? Frei nach dem einschlägigen Leitsatz „Hab‘ Geduld, meine Wege zu begreifen!“ wird hier schon Montessori Spielzeug aus Holz dazu verwendet, die Kinder auf diese besondere Art des selbstständigen Lernens auf spielerische Weise vorzubereiten.

Auch das Image der Waldorfschulen hat sich im Laufe der Zeit verändert. Als charakteristisch gilt hier, dass die Kinder bis zur 12. Klasse zusammen unterrichtet werden. Zudem ist es hier nicht möglich, sitzenzubleiben. Und: der Fokus liegt – mehr als in anderen Schulen – im künstlerischen bzw. handwerklichen Bereich.

Doch auch viele Regelschulen haben ihr Konzept in den letzten Jahren nach und nach angepasst. Oft werden nun auch hier individuelle Projekte angeboten, die die Kinder gezielt und nach ihren eigenen Interessen fördern sollen. Zudem spielen auch das selbstständige Arbeiten und die eigenständige Zeiteinteilung mittlerweile eine besonders wichtige Rolle.

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Gymnasium, Realschule und Co. – eine große Auswahl

Sicherlich möchten alle Eltern für ihre Kinder das Beste. Doch was bedeutet genau das eigentlich im Zusammenhang mit der jeweils „besten Schulform“? Fest steht: eine generell richtige Entscheidung gibt es nicht. Vielmehr ist die jeweils beste Lösung von den Leistungen und dem Charakter des Kindes abhängig.

Hier zu viel Druck auszuüben und auf das „berühmte Gymnasium“ zu bestehen, wäre sicherlich kontraproduktiv, wenn die entsprechenden Leistungen nicht ausreichen. In einer Zeit, in der es für viele Eltern (leider) immer noch das Nun-plus-ultra zu sein scheint, dass der Nachwuchs seinen Abschluss an einer renommierten Uni macht, sollte auch bedacht werden, dass jeder Sohn und jede Tochter mit ihrem individuellen Berufswunsch glücklich werden muss. Niemand sollte den Karrieretraum der Eltern leben müssen.

Stattdessen ist es wichtig, dass das Kind erkennt, dass es geliebt wird – egal, ob als Hauptschüler oder Gymnasiast. Hierbei handelt es sich sicherlich um einen der wichtigsten Tipps für die kommenden Anmeldungen.

Liebst,

Conny